Stimmen der Kritiker Vignetten III

Skafti Þ. Halldórsson, Kritiker der Tageszeitung Morgunblaðið, 28.10.2003

„Es ist stets lobenswert, Neuerungen der Literatur bekanntzumachen, doch stets kostet es den Autor einige Schwierigkeiten. Vignetten zählen zwar nicht zu den gebräuchlicheren Literaturformen und erinnern deutlich an Notizen oder Lyrik in Erzählform. Dessen ungeachtet hat Ármann Reynisson Lob dafür verdient, sie in die isländische Literatur einzuführen. Der abweisenden Haltung isländischer Verlage zum Trotz gab er nicht auf und veröffentlichte die Vignetten im Eigenverlag. Vignetten III ist sein drittes Buch. Sie sind gekennzeichnet durch einen schlaglichtartigen Einblick in die Existenz als Kurzessays, oft als kurze, tagebuchartige Schilderung oder Erzählung. Sie werden ergänzt durch lyrische Naturschilderungen und sind häufig bildhaft.
Die Hauptstärke dieses Buches sind haarfeine ironische Kniffe, die der Autor vielleicht gerade an jene verteilt, die bestimmen und möglicherweise auf Kosten anderer zu Ansehen und Reichtum gekommen sind. Mir ist nicht bekannt, aus welcher Art Haus Ármann diese Steine wirft, doch viele von ihnen treffen ihr Ziel.
Ich finde, daβ der Autor mit diesem Buch einen Schritt weiter gekommen ist, im Hinblick darauf, daβ seine gesellschaftliche Sicht schärfer geworden und nicht mehr so zeitlos ist. Dieses Buch beinhaltet mehr alltägliche Schnappschüsse, mit denen man sich identifizieren kann. Andeutungen gehen dem Autor leicht von der Hand, und sie sind eine seiner wichtigen Stärken. Ungesagtes liegt in der Luft zwischen ihm und dem Leser.”

Darren Thomas, writer and lektor english University:

The Vignettes have a beautiful simplicity and a pared down quality, which forces one to confort essential truths and moments.  They also encourage one to read more closely than usual and focus on your choice of language.  They also work a second and third time.  Unusual !

Ms. Lynn Carter, exclusive vice president, the Americal-Scandinavian founation House, New York, 3.12.2003

„Ich habe viele der Vignetten der ersten Ausgabe gelesen, und halte sie für wunderschön geschrieben, und wundervoll evocative in Hinblick auf eine Zeitspanne, oder einen Ort, oder eine Situation, in nur wenigen Absätzen.” Darren Thomas, Schriftsteller und Lektor an einer britischen Hochschule: „Die Vignetten verfügen über eine schöne Schlichtheit und komprimierte Qualität, die einen dazu zwingt, to confort essentielle truths und Momente. Sie ermutigen zugleich dazu, genauer als normal zu lesen und und sich auf den Sprachgebrauch (des Autors) zu konzentrieren. Sie wirken auch ein zweites und drittes Mal. Ungewöhnlich!”

Vignetten II

Soo Ray, führende Persönlichkeit auf dem Wirtschaftssektor, San Francisco, 15.12.2002

„Ich genieβe das Lesen der Vignetten sehr – während die Vignetten kurz sind, regen sie sehr zum Nachdenken an, was sehr erfrischend ist.”

Skafti Þ. Halldórsson, Kritiker der Tageszeitung Morgunblaðið, 20.12.2002

„Wenn ein Autor sich selbst mitteilt, ist es stets enthüllend. Sich hinter den Wörtern verbergen zu wollen ist riskant. Einige Autoren legen mehr von sich selbst in ihr Werk als andere. Dies trifft u.a. auf die französischen Symbolisten zu, die Wert darauf legten, ihre Gefühle zu zeigen, nicht viel anders als es die Romantiker auf erlesene Weise wollten. Baudelaire war ihr Vorreiter, und möglicherweise der Erfinder moderner Lyrik sowie ein Vorbild. Er betrachtete sich als Flaneur, was man auf Isländisch als Ästhet oder Weltmann interpretieren könnte. Beides ist jedoch eine eher ungenaue Übertragung.”
„Ich glaube, daβ jenes Bild, das Ármann Reynisson in den Vignetten II von sich zeichnen will, ein wenig von diesem Dandyismus und Ästhetizismus geprägt ist. Dies zeigt sich auf nachhaltige Weise z.B. im Text Weihnachten in der Verbannung.
„Vignetten sind eine Literaturform, die von einer Art plötzlicher Einsicht gekennzeichnet sind, kurze Essays, oft wie ein Tagebuch oder eine Skizze. Betonung wird auf dezidierten Aufbau des Textes gelegt. Dies trifft auf die meisten Vignetten von Ármann Reynisson zu. Da ist Vieles gut gemacht. In diesem Zusammenhang soll die gut gelungene Fabel mit dem Titel “Der Tod und der Bildhauer”. Nicht zuletzt sind jene Vignetten es wert erwähnt zu werden, die sich mit den Wunden des Gefangenseins auseinander setzen, oder wenn der Autor sich Freizügigkeit in der Diskussion sexueller Themen erlaubt.”
„Wie dem auch sei, Vieles an diesem Buch ist ordentlich gemacht. Es ist vor allem eine aufrichtige Selbstmitteilung, wie interessant diese Mitteilung sein mag. Das Buch ist ansprechend und vom Herausgeber gut produziert.”

Vignetten I

Rax Rinnekangas, Schriftsteller, Fotograf und Filmemacher, Finnland

„Das Vignettenbuch ist eine total schöne und pralle Erzählsammlung geheimnisvoller und bezaubernder Geschichten.”
„Ich bewundere Ihre Philosophie des Schreibens und Ihre Technik, eine Geschichte von einem Punkt aus zu entwickeln – sogar in wenigen Sätzen – und sie dann mit einem schockierenden, unerwarteten Ende zu versehen. Die geistige Welt Ihres Buches offenbart sich als konkreter, oder geheimer und unsichtbarer, doch sichtbarer Ort, zu dem Sie uns führen.”
„Ich habe Ihr Buch bei Parties für unsere Freunde vorgelesen, und ENCORES gab es reichlich.”

Erlendur Jónsson, Kritiker der Tageszeitung Morgunblaðið, 13.12.2002

„Der Autor macht sich auf den Weg, um an die Metamorphose im Leben und der Natur zu erinnern, und die Dinge von allen Seiten zu betrachten, manchmal geradezu gegensätzlichen.”
„Miniaturen verlangen mehr Hingabe und Sorgfalt als groβe Werke, so wie es eines schärferen Blickes beim Zusammenbau einer Uhr bedarf, als einer Planierraupe.”
„Wenn man den Stil isoliert betrachtet, weist dieses Buch keine Anfängerhaftigkeit auf; schlieβlich steht der Autor in den mittleren Jahren. Die Gleichnisse sind überhaupt besser als die poetischen Züge. Hier gelingt es dem Autor, die Erfahrung seines Alters zu nutzen.”
„Hinsichtlich Aussehen und Ausstattung sind die Vignetten von bester Qualität.”

Arngunnur Ýr, Künstlerin, San Francisco, 01.12.2001

„Ich fand, daβ das Buch einen auf eine so interessante Reise führt, indem es sowohl sensibe ist, als auch die menschliche Natur mit Empfindsamkeit, schönen Augenblicken und viel Einsicht beschreibt und streckenweise offen und gewagt ist. Ich habe es wirklich genossen, es zu lesen.” </blockquote>

Bjarne Werner Sorensen, Künstler, Kopenhagen, 26.11.2001

„Wunderschönes Buch.”
„Es ist ein Vergnügen, es in der Hand zu halten und durchzublättern, und die Vignetten sind groβes Lesevergnügen und haben eine reiche Atmosphäre. Herzlichen Glückwunsch!”

Ernst Ostertag, Schriftsteller, Zürich, 28.11.2001

„Wunderbares Buch.”
„Es ist ein phantastisches Buch, sehr sorgfältig und ansprechend produziert.”
„Dies ist in der Tat ein höchst kostbares Geschenk.”
„Da sehe ich die Landschaft und rieche die Winde und fühle die Wildnis und die Freiheit eines Landes, das ich von Herzen liebe.”

Terje Risberg, Maler, Oslo, 7.12.2001

„Wir alle finden diese Geschichten sehr anrührend und stellenweise sogar intruiging. Es stellt sich das merkwürdige Gefühl ein, daβ man manchmal von etwas berührt wird, was wir Realität nennen und vielleicht sehr fragil ist, und uns für eine kurze Zeit disintegrate.”
„Ich glaube, wir müssen an das Mysterium von allem erinnert werden, und ich glaube, Sie haben mit diesem Buch einen Beitrag dazu geleistet.”

Robert Hickey, Designer, New York, 2.12.2001

„Ich halte dieses Buch für hervorragend!”

 
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Höfundarréttur © 2001 Ármann Reynisson